Apfelkuchen Titelbild

Apfelkuchen der Erinnerung

Story mit Frau Leh…

Apfelkuchen der Erinnerung. Wie die meisten ja schon wissen kamen meine Eltern vor über 40 Jahren nach Deutschland, genauer gesagt nach Ingolstadt. Als junges Pärchen lebten sie in einem Mehrfamilienhaus mit hoher Ausländerquote. Integration war damals noch kein großes Thema. Sprache lernen, wozu? Man ist schließlich untereinander. Erledigungen, wozu? Da gab es doch den Einen, der alles für Geld regelt.

Aber es gab diese eine nette Oma im Block, immer ein freundliches Grüßen, immer die Frage ob alles in Ordnung sei. Und dann kam sie, die Einladung zum Essen. Dieser Moment ändert so einiges im Leben unserer Familie zumindest was das Essen betraf. Zum ersten Mal Schnitzel und zum Nachtisch dieser eine Apfelkuchen, der heute noch an die nette Frau Leh und ihre besonderen Gastfreundschaft erinnert.

Das beste daran, der Apfelkuchen meiner Frau schmeckt genauso wie der von Frau Leh. Neulich kam mein Bruder mit seiner Familie zu Besuch, es gab Apfelkuchen, ratet mal welche Story er ausgepackt hat.

Zutaten

  • 375g Mehl (Typ 405)
  • 1TL Backpulver
  • 100g Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 5 EL Milch
  • 150g Butter
  • ca. 6 große Äpfel (Boskop oder Elster)
  • Zimt/Zucker für die Äpfel
  • Kaffeesahne oder Kondensmilch zum Bestreichen

Zutaten Apfelkuchen

Zum Teig

Teigmulde mit Zutaten

Mehl auf eine Backmatte* bzw. Arbeitsplatte sieben. Mit einem Esslöffel eine Mulde formen, damit die flüssigen Zutaten nicht abhauen. Backpulver auf dem Mehl verteilen (nicht in die Mulde). Zucker, Vanillezucker, Prise Salz, Milch und das Ei in die Mulde geben. Jetzt die Butter in kleinen Stücken darauf verteilen. Alles zu einem Mürbeteig verarbeiten und mit Frischhaltefolie eingewickelt ca. eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Teig Apfelkuchen*
Teigkugel

Zu den Äpfeln

Äpfel gerieben

Die Äpfel schälen und in ca. 2-3mm dünne Scheiben reiben. Zimt und Zucker vermischen, die Menge und das Verhältnis kann je nach Belieben selbst bestimmt werden. Die Zimt-Zucker-Mischung über den Äpfeln verteilen und kurz unterheben. Das Ganze ca. 10 Minuten stehen lassen.

Backform

 

Zubereitung

Backform einfetten und Mehl bestäuben.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, 1/3 des Teiges für den Deckel von der Kugel trennen und beiseite stellen. Die restlichen 2/3 dünn ausrollen und die Backform damit auskleiden. Darauf achten das Boden und Ränder gleichmäßig dick sind. Jetzt mit einer Gabe Löcher in den Boden einstechen. Die Äpfel hinzugeben, den eventuell entstandenen Fruchtsaft wegschütten. Den Deckel gleich dick ausrollen und die Äpfel damit abdecken. Auch hier Löcher mit einem Schaschlikspieß einstechen.

Teig in Backform
Apfelkuchen ohne Deckel
Fertig zum Backen

 

 

 

 

 

Jetzt den Kuchen mit Kaffeesahne bzw. Kondensmilch einstreichen und bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 45 Minuten goldbraun backen. Anschließend mit einem Geschirrtuch bedeckt abkühlen lassen. Je nach Belieben mit Puderzucker oder Zuckerguss verfeinern.

Fertig gebacken
Apfelkuchen mit Puderzucker

Jetzt mit Familie und guten Freunden genießen!

Für Kommentare und Anregungen wäre ich sehr Dankbar.

Edo und Betty

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